Soziale Indikatoren für SMART Cities

Im Auftrag des Österreichischen Städtebundes erarbeitete das ÖIN soziale Indikatoren für Smart Cities. Diese wurden in einem Workshop am 25.2.1015 im Alten Rathaus Linz präsentiert und mit Vertretern österreichischer Städte diskutiert. Die Liste der gesellschaftsbezogenen Indikatoren umfasst nur solche, auf die die Smart Cities-Aktivitäten direkt oder indirekt einwirken. Einen direkten Bezug zu den energie- und klimarelevanten Smart Cities Aktivitäten weist etwa der Indikator „Energiearmut“ auf. Dieser Indikator wurde von den Städtevertretern begrüßt, auch wenn die Datenbasis auf Stadtebene erst geschaffen werden muss. Die indirekten Bezüge zwischen Smart Cities Aktivitäten und Gesellschaft erfolgen in erster Linie über die konkrete Umweltsituation in der Städten. Es hat sich ja herausgestellt, dass sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen von einer schlechten Umweltsituation überdurchschnittlich betroffen werden. Unter dem Ziel der Umweltgerechtigkeit soll im Rahmen von Smart Cities diese Benachteiligung möglichst verringert werden. Vom ÖIN wurde auch ein Set von Indikatoren vorgeschlagen, mit dem die Erreichung des gesellschaftlich relevanten Zieles von Smart Cities, nämlich eine Verbesserung der Lebensqualität, abgebildet werden kann. Die erarbeiteten sozialen Indikatoren sollen nun in die von der TU Wien gemeinsam mit internationalen Städtevertretern entwickelten Smart City Profiles eingearbeitet werden. Nähere Informationen hierzu unter dietmar.kanatschnig@oin.at oder anja.christanell@oin.at.

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