Energieberatung für einkommensschwache Haushalte

Im Rahmen des Projektes „Energieberatung in einkommensschwachen Haushalten“ wurden in der Projektlaufzeit von 2011-2014 insgesamt 991 Beratungen in einkommensschwachen Haushalten durchgeführt. Aufgeteilt waren die Beratungen auf drei beteiligte Bundesländer, in der Steiermark wurden 239, in Vorarlberg 252 und in Wien 500 Beratungsgespräche abgewickelt.

Das Ziel des Projektes war es, sozial schwachen und armutsgefährdeten Familien zu ermöglichen, durch eine kostenlose, kompetente und unabhängige Energieberatung eine Erklärung ihrer Heizkosten- und Stromabrechnung zu bekommen. Der eigene Verbrauch wurde analysiert, in einfach verständliche Worte „übersetzt“ und die möglichen individuellen Einsparpotentiale herausgefunden. Die betroffenen Personen bekamen Tipps und Ratschläge, wie durch einfache Maßnahmen und Verhaltensänderungen der Verbrauch nachhaltig reduziert werden kann. Kleine „Energiesparhelfer“ (Wasserkocher, schaltbare Steckerleisten, Energiespar- oder LED-Lampen, Zeitschaltuhren etc.), die bei der Beratung überreicht wurden, helfen zusätzlich bei der Senkung der Stromkosten.

Initiiert wurde das Projekt vom BMASK (Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz), auch die Goody-Packs, das sind Energie-Sparartikel im Wert von € 125,- pro Haushalt, wurden vom Sozialministerium finanziert.

Die Beratungen wurden von folgenden Organisationen in den Bundesländern organisiert und durchgeführt:

  • Steiermark: Energie Agentur Steiermark (früher LandesEnergieVerein)
  • Vorarlberg: Energieinstitut Vorarlberg
  • Wien: Wien Energie und Umweltberatung Wien

Um eine einheitliche Auswertung der Ergebnisse aller drei Bundesländer zu gewährleisten, wurden die gewonnenen Erkenntnisse von der Energie Agentur Steiermark im nun vorliegenden Endbericht zusammengeführt und evaluiert.

Mehr Info zum Projekt

Projektleitung:

Energie Agentur Steiermark

ProjektpartnerInnen:
Sozialministerium; Wien Energie; Umweltberatung Wien; MA 20 – Wien; Energieinstitut Vorarlberg

Dieses Projekt wurde aus Mitteln des Sozialministeriums und der beteiligten Bundesländer gefördert; Dez 2010 – Dez 2014.

Kontakt:
DI Heidrun Stückler, heidrun.stueckler@ea-stmk.at, Tel +43 (0)316 269 700 0