Wiener Energieunterstützung

Wien unterstützt einkommensschwache Haushalte, die unter Energiearmut leiden durch die Bedarfsorientierte Mindestsicherung (BMS) und damit verbunden auch automatisch durch eine Unterstützung für ihren Aufwand für Heizung und Strom.
Zusätzlich wurde im Jänner 2013 die neue Wiener Energieunterstützung eingeführt. Diese ersetzte den bis zum Jahr 2012 einmalig gewährten Heizkostenzuschuss pro Haushalt und Jahr.
Ziel der Wiener Energieunterstützung ist es, einkommensschwache Haushalte nachhaltig und treffsicher das ganze Jahr über bei Energiearmut zu unterstützen.

Das Prinzip lautet: weg vom Gießkannenprinzip hin zu einer besonders treffsicheren Unterstützung. Statt Haushalten einmal im Jahr basierend auf Formalkriterien den Heizkostenzuschuss auszubezahlen,
können BMS-BezieherInnen das ganze Jahr über um die Energieunterstützung ansuchen. Voraussetzung ist soziale Bedürftigkeit. Das Budget blieb im Vergleich zum Heizkostenzuschuss gleich.

BMS-BezieherInnen sowie MindestpensionistInnen mit Mobilpass können im Rahmen der Wiener Energieunterstützung von folgenden Maßnahmen profitieren:

  • einmalige Bezahlung von Energiekostenrückständen nach Prüfung durch die MA 40
  • Energieberatung von Haushalten sowie die Finanzierung von daraus resultierenden Maßnahmen (wie z.B. Gerätetausch, Thermenwartung).

Mehr Info zur Energieunterstützung der Wiener Magistratsabteilung 40 (Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht)

Kontakt / Leiterin der Servicestelle:
Elisabeth Paschinger, elisabeth.paschinger@wien.gv.at, Tel +43 (0)1 4000 40571